Die schönsten Strände Italiens
Als leidenschaftliche Sardinien-Besucher wissen wir, dass dieses große italienische Eiland einige der schönsten Strände Italiens – vielleicht sogar ganz Europas (und darüber hinaus!) – zu bieten hat. Kristallklares Wasser in Karibikfarben, endlose Traumstrände, puderzuckerfeiner Sand, majestätische Dünen und Naturwunder – das sind die Merkmale, die die Strände Sardiniens auszeichnen.
Öffentlich zugänglich für alle
Ein großer Vorteil gegenüber den Stränden auf dem italienischen Festland ist zudem, dass alle Strände öffentlich zugänglich sind. Der Zutritt ist überall frei und kostenlos (nur für Sonnenschirme und Liegen fallen Mietgebühren an, falls man sie nutzen möchte). Ein täglicher Strandbesuch gehört zu einem Sardinien-Urlaub einfach dazu. In diesem Artikel präsentieren wir die 25 berühmtesten und schönsten (von weit über 100) Strände der Insel. Doch es gibt noch viele weitere Traumstrände zu entdecken. Deshalb verraten wir euch am Ende auch noch unseren persönlichen Geheimtipp!
Hundefreundlichkeit
Auf Sardinien gilt in der Badesaison: Hunde sind an normalen Stränden meist nur vor 08:00 und nach 20:00 Uhr erlaubt; tagsüber nur auf ausgewiesenen Dog Beaches (Bau Beach). Beispiele: Poetto (Cagliari, 7. fermata), Zonen an der Costa Verde (Piscinas/Torre dei Corsari), Sinis (San Giovanni/Maimoni), Ogliastra (Pollu/Iscrixedda), Gallura (Aglientu; Caprera „Doggie Beach“).
Regeln: Leine, Kotbeutel, Chip/Heimtierausweis, Beschilderung beachten. In Schutzgebieten können Hunde verboten sein (z. B. Asinara). Außerhalb der Hochsaison oft großzügiger. Tipp: früh/spät gehen, Frischwasser & Schatten, Pfotenschutz bei heißem Sand.
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Strände im Norden Sardiniens
Wenn ihr den Norden Sardiniens erkunden möchtet, solltet ihr diese Strände nicht verpassen. Jeder einzelne von ihnen verspricht pure Entspannung inmitten endloser türkisfarbener Wellen. Die wichtigste Stadt in der Region ist Alghero: Die Stadtstrände sind oft überfüllt und laut, während die Strände in der Nähe von Fertilia ideal für Kajak- und Windsurf-Fans sind. Die Strände in der Provinz Olbia hingegen sind ruhiger. Ein besonderes Highlight in dieser Region ist das Naturschutzgebiet La Maddalena.
1. Spiaggia Rosa
Die Spiaggia Rosa auf der Insel Budelli ist das Wahrzeichen des La-Maddalena-Archipels: Glasklares Wasser umspült einen Strand mit feinstem, rosafarbenem Sand. Die besondere Färbung der Sandkörner entsteht durch winzige Fragmente von Korallen und Muscheln, die vom Meer angespült werden. Leider ist dieser berühmte Strand heute für Besucher gesperrt und kann nur aus der Ferne bei einer Bootstour durch den Nationalpark La Maddalena bewundert werden. Diese Maßnahme war notwendig, um die empfindlichen Mikroorganismen zu schützen, die dem Sand seine charakteristische rosa Farbe verleihen.
2. Spiaggia di Platamona
📍 SP81, 07037 Sorso SS
Im Herzen des Golfs von Asinara liegt der Lieblingsstrand der Einwohner von Sassari: Platamona. Der Strand erstreckt sich über 8 km von Porto Torres bis Castelsardo. Besonders bemerkenswert sind die sich verändernden Sandfarben: Während er im Osten noch goldgelb ist, wird er in Richtung Westen immer heller. Der Platamona-Strand ist auch bei Surfern und Windsurfern beliebt, die hier ideale Bedingungen für ihren Sport finden. Es gibt mehrere Strandbäder und gastronomische Einrichtungen.
3. Spiaggia San Pietro a Mare in Valledoria
📍 Via Enrico Costa 1, 07039 San Pietro a Mare SS
An der Grenze zwischen den Provinzen Sassari und Olbia-Tempio liegt der Strand von San Pietro. Er befindet sich 1,7 km westlich von Valledoria und 7 km südwestlich von Badesi. Der Strand öffnet sich nach Nordwesten zum tiefblauen Wasser des Golfs von Asinara und bietet einen schönen Blick auf die Hügel von La Ciaccia. Mit einer Länge von 1400 Metern und einer Breite von bis zu 130 Metern in der Nähe der Mündung des Flusses Coghinas ist er ein beliebter Spot für Kitesurfer und Windsurfer.
4. Spiaggia di Li Feruli
📍 07038 Trinità d’Agultu e Vignola, SS
Li Feruli ist ein langer, wunderschöner Küstenabschnitt mit Blick auf den Golf von Asinara und Castelsardo. Der Strand ist Teil einer über 9 Kilometer langen Küstenlinie, die sich wenige Kilometer nordwestlich der Orte Badesi, Trinità d’Agultu e Vignola und nahe dem historischen Dorf Isola Rossa erstreckt. Mit typischer mediterraner Vegetation und Sanddünen gehört Li Feruli zu den weniger überlaufenen Stränden der Badesi-Region. Wenn ihr einen ruhigen Ort abseits der touristischen Hotspots sucht, seid ihr hier genau richtig. Der Strand ist ideal für alle, die eine unberührte, saubere Umgebung genießen möchten, umgeben von mediterraner Natur. Li Feruli und andere Strände von Badesi wie Poltu Biancu, Pirotto Li Frati, Li Mindi und Li Junchi sind zudem fantastische Spots für Kitesurfer und Windsurfer.
5. Spiaggia di Li Cossi
Die Spiaggia di Li Cossi ist ein absolutes Muss für alle, die diese Region Sardiniens besuchen. Sie liegt 2 Kilometer südwestlich von Costa Paradiso in der Provinz Olbia. Benannt nach dem nahegelegenen Fluss, ist dieser Strand besonders bei Familien beliebt: Eingebettet in ein natürliches Amphitheater aus Granitfelsen und geschützt vor Wind, bieten das flache Wasser und das sanfte Meer ideale Bedingungen für Kinder zum Schwimmen und Spielen. Auch Schnorchel- und Tauchsportler schätzen diesen idyllischen Ort.
6. Spiaggia del Principe
Wenn es um traumhafte Strände auf Sardinien geht, fällt einem sofort die Spiaggia del Principe ein – ein feiner, weißer Sandbogen, der durch eine rosa schimmernde Granitlandzunge in zwei Teile geteilt wird. Auch als Spiaggia di Portu Li Coggi bekannt, gilt sie als ikonischer Ort, von dem aus der Mythos der Costa Smeralda als Luxusdestination seinen Anfang nahm. Es war tatsächlich ein echter Prinz – kein Märchencharakter – der sich in den 1960er Jahren in diesen Küstenabschnitt verliebte und ihn zu einer exklusiven Urlaubsdestination machte. Damals noch eine wilde, von mediterraner Macchia umgebene und kaum besuchte Bucht, zählt sie heute zu den beliebtesten VIP-Stränden im Nordosten Sardiniens. Die Unterkünfte in der Umgebung sind sehr teuer, aber der Strand ist leicht mit dem Auto erreichbar. Wer kein Luxusresort in der Costa Smeralda buchen möchte, kann anderswo übernachten und den Strand für einen Tagesausflug besuchen.
7. Spiaggia Rena Bianca
Ganz oben auf der Liste der besten Strände Nord-Sardiniens steht die Spiaggia Rena Bianca, der Hauptstrand von Santa Teresa Gallura. Nur wenige hundert Meter nördlich des historischen Ortskerns gelegen, ist der rund 200 Meter lange Strand nach Norden ausgerichtet. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht auf die kleine Insel Municca im Nordwesten, die weißen Klippen Korsikas im Norden und den Torre di Longonsardo im Osten. Die Rena Bianca ist mit der Blauen Flagge ausgezeichnet – ein Zeichen für Sauberkeit, gute Infrastruktur und Familienfreundlichkeit. Rund um die Felsen gibt es tolle Schnorchelspots. Wer spektakuläre Fotos machen möchte, sollte den Hügel zum Torre di Longonsardo hinaufsteigen – die Aussicht auf das türkisfarbene Meer ist atemberaubend! Da Santa Teresa eine sehr beliebte Urlaubsdestination ist, kann es hier vor allem im August ziemlich voll werden.
8. Spiaggia di Cala Coticcio
📍 Str. Cala Garibaldi - Arbuticci, 07024 La Maddalena SS
Cala Coticcio gehört zu den schönsten Stränden des Maddalena-Archipels, einer der besten Urlaubsregionen Sardiniens für Meerliebhaber. Der Strand befindet sich auf der Insel Caprera und ist eine schmale, kurze Bucht mit feinstem weißen Sand, umgeben von rosafarbenen Felsen, die von dichter mediterraner Vegetation bewachsen sind. Das Wasser ist so klar, dass man sich fühlt, als würde man in einem natürlichen Pool schwimmen. Obwohl Cala Coticcio relativ klein und sehr bekannt ist und nur über eine 20-minütige Wanderung erreichbar ist, lohnt sich der Besuch in jedem Fall. Wer Sardiniens Nordosten erkundet, sollte diesen traumhaften Strand unbedingt in die Reiseplanung aufnehmen.
Strände der Ostküste Sardiens
Südlich von Olbia, hinter Orosei, ist die Küste so steil, dass der Zugang zu den Stränden schwierig wird – es sei denn, man kommt mit dem Boot. Jeden Morgen fahren Boote von Cala Gonone aus zu den nahegelegenen Stränden wie Cala Mariolu, Cala Sisine und Cala Goloritzé. Noch weiter südlich erreicht man die Costa Rei, eine Gegend, die in Sachen Schönheit mit der Costa Smeralda konkurrieren kann.
9. Cala Brandinchi
Der Strand von Cala Brandinchi liegt etwa 7 Kilometer nördlich von San Teodoro und 2 Kilometer östlich des kleinen Dorfes Monte Petrosu – und ist definitiv einzigartig. Er gehört zu den schönsten und bekanntesten Stränden Sardiniens und wird aufgrund seiner karibisch anmutenden Farben auch „Little Tahiti“ genannt. Das Wasser ist kristallklar und sehr flach, was ihn zu einem perfekten Ort für Familien mit kleinen Kindern macht. Cala Brandinchi ist nach Osten ausgerichtet und erstreckt sich über eine Länge von mehr als 700 Metern – ideal für einen entspannten Spaziergang entlang der Küste.
10. Cala Fuili
📍 Sentiero Cala Fuili - Cala Luna, 08022 Dorgali NU
Die wunderschöne Bucht von Cala Fuili befindet sich nur 3 Kilometer südlich des Ortszentrums von Cala Gonone in der Provinz Nuoro. Sie bietet einen atemberaubenden Blick auf das Tyrrhenische Meer, die bewaldeten Hügel und die Klippen des Nationalparks Golf von Orosei und Gennargentu. Der Strand besteht aus Sand und kleinen weißen Kieselsteinen entlang der Wasserkante. Cala Fuili gehört zu den besten Stränden an Sardiniens Ostküste, daher kann es in der Hochsaison recht voll werden – es lohnt sich, früh anzukommen, am besten vor 9:00 Uhr. Neben Schnorcheln ist der Strand auch ein beliebter Spot zum Klettern. Wer Lust auf eine Wanderung hat, kann den gut ausgeschilderten 3,5 Kilometer langen Küstenweg von Cala Fuili nach Cala Luna nehmen. Alternativ erreicht man den Strand von Cala Fuili auch mit dem Auto über die Viale Bue Marino in Richtung Süden von Cala Gonone. Es gibt einen Parkplatz für etwa 50 Autos – in den Sommermonaten allerdings oft nicht ausreichend.
11. Cala Mariolu
📍 Ispuligidenìe, 08040 Baunei NU
Cala Mariolu liegt etwas nördlich der berühmten Cala Goloritzé und zeichnet sich durch kleine, runde Kieselsteine aus, die von den Wellen über Jahrhunderte hinweg glatt geschliffen wurden. Der Strand ist ideal für Taucher und gehört zu den besten Schnorchelspots Sardiniens. Durch seine Lage bleibt Cala Mariolu bis zum frühen Nachmittag im Schatten der umliegenden Klippen. Es gibt keine Hotels in unmittelbarer Nähe, aber zahlreiche Unterkünfte nördlich in Cala Gonone und südlich in Santa Maria Navarrese. Die Bucht ist zwar zu Fuß vom Altopiano di Golgo aus erreichbar, allerdings ist die Wanderung anspruchsvoll und erfordert eine gute Vorbereitung. Die bequemste Möglichkeit, Cala Mariolu zu besuchen, ist daher eine Bootstour von Cala Gonone oder Santa Maria Navarrese aus.
12. Cala Luna
Cala Luna ist eine sichelförmige Sand- und Kieselbucht, die von den Klippen des Golfs von Orosei eingerahmt wird. Sie liegt nur 3 Kilometer von der berühmten Grotte del Bue Marino entfernt. Hinter dem Strand erstreckt sich ein kleiner Oleanderwald, und etwas weiter entfernt findet man ein natürliches Wasserbecken. Cala Luna ist am bequemsten mit dem Boot von Cala Gonone aus erreichbar. Alternativ kann man den Strand auch zu Fuß über Wanderwege erreichen, die je nach Route zwischen 4 und 12 Kilometer lang sind. Die Wege sind anspruchsvoll, belohnen aber mit atemberaubenden Ausblicken auf die Küste. Der Strand ist naturbelassen und nicht ausgestattet, jedoch gibt es einen kleinen Kiosk, der Getränke und Snacks verkauft.
13. Cala Goloritzé
Eine weitere atemberaubende Bucht im Golf von Orosei ist Cala Goloritzé, die zwischen Baunei und Santa Maria Navarrese liegt. Wer unberührte Natur liebt, wird diesen Ort besonders genießen: Der Strand besteht aus kleinen, weißen Kieselsteinen, und aus dem leuchtend blauen Wasser ragen imposante Felsen und kleine Inseln heraus. Obwohl Cala Goloritzé noch schwerer zu erreichen ist als Cala Luna, ist sie längst kein Geheimtipp mehr – zum Schutz der Natur wurde der Zugang sogar reguliert. Doch der lange Wanderweg und die Eintrittsgebühr sind es wert: Wer einmal sein Handtuch in dieser paradiesischen Kulisse ausbreitet, wird es nicht bereuen.
Strände an der Westküste Sardiniens
Eine Autostunde nordwestlich von Cagliari liegt die elegante Hauptstadt Oristano. Einige der schönsten Strände an Sardiniens Westküste befinden sich auf der nahegelegenen Sinis-Halbinsel – eine ruhige, flache und perfekt geeignete Gegend, um sie mit dem Fahrrad zu erkunden. Sie ist eine ideale Basis für Familien, die einen entspannten Urlaub suchen. Zu den beliebtesten Stränden gehören San Giovanni di Sinis und Is Arutas. Wer weiter nach Norden entlang der Küste reist, erreicht die Provinz Alghero und schließlich Stintino mit seinem berühmten Strand La Pelosa.
14. Spiaggia La Pelosa
Der Strand La Pelosa liegt in der Nähe von Stintino in der Provinz Sassari und ist für sein türkisfarbenes Wasser bekannt. Er gilt als einer der beliebtesten und meistbesuchten Strände der Insel. Obwohl er nicht besonders groß ist, ist er während der gesamten Sommersaison stark frequentiert. La Pelosa ist mit Liegestühlen, Sonnenschirmen und einem Kiosk ausgestattet. Außerdem gibt es einen Parkplatz in der Nähe.
15. Spiaggia di Maria Pia
Nur wenige Kilometer nordwestlich des Zentrums von Alghero befindet sich die Spiaggia di Maria Pia – einer der schönsten Strände Algheros. Er erstreckt sich über 1.200 Meter und ist nach Südwesten ausgerichtet, mit herrlichem Blick auf die Bucht. Der Strand wird von wunderschönen Sanddünen und einem Pinienwald gesäumt, der während der heißesten Tagesstunden angenehmen Schatten spendet. Das Wasser ist seicht und fällt nur allmählich ab, weshalb Maria Pia ideal für Familien mit kleinen Kindern ist. Zudem ist der Strand rollstuhlgerecht zugänglich, da sich der Parkplatz direkt in Strandnähe befindet.
16. Spiaggia di S’Abba Druche
Etwa 5 Kilometer nordwestlich vom Zentrum von Bosa liegt der Strand S’Abba Druche – ein ruhiger, familienfreundlicher Ort. Das Wasser ist so klar, dass man die Fische schwimmen sehen kann, und in der Umgebung gibt es große Höhlen, die darauf warten, erkundet zu werden. In Strandnähe befindet sich eine kleine Grünfläche mit einem Restaurant. Es gibt Parkmöglichkeiten für Autos und Wohnmobile im Schatten sowie kostenloses WLAN, eine Bar, eine Pizzeria und sanitäre Einrichtungen mit Duschen.
17. Spiaggia di Is Arutas
Der Strand Is Arutas liegt etwas unterhalb von Mari Ermi, mit Blick nach Westen auf die Insel Mal di Ventre. Er ist 500 Meter lang und besteht vollständig aus feinem Quarzsand in Weiß- und Rosatönen. Is Arutas befindet sich im nordzentralen Teil des geschützten Meeresgebiets der Sinis-Halbinsel. Mehrere bequeme Parkplätze liegen nur 100 Meter hinter dem Strand. Wie viele Strände in dieser Region ist auch Is Arutas ein beliebter Spot für Surfer. Nur 500 Meter vom Strand entfernt liegt der Campingplatz Is Arutas.
18. Spiaggia di Cala Domestica
Cala Domestica liegt an der Südwestküste Sardiniens, 11 Kilometer nordwestlich des Strandes Mezzo. Diese kleine, aber weitläufige Bucht ist nur 60 Meter lang, aber fast 260 Meter breit. Cala Domestica ist nach Nordwesten ausgerichtet, während im Süden die Aussicht auf den Torre Spagnola beeindruckt. Der Strand ist besonders bei Tauchern und Unterwasseranglern beliebt. Wie an der gesamten Costa Verde erwartet Besucher hier eine unberührte und wilde Seite Sardiniens.
Strände im Süden Sardiniens
Die Strände in der Nähe von Cagliari leiden sicherlich etwas unter der städtischen Umweltbelastung. Doch nur eine Autostunde in östlicher oder westlicher Richtung entfernt findet man wahre Naturjuwelen. Ein Beispiel ist der Strand von Chia mit seiner perfekten sandigen Halbmondform. Viele dieser Strände sind von Sanddünen geprägt, die an eine Sahara-Landschaft erinnern. Diese Dünen bieten Schutz und tragen dazu bei, die natürliche Schönheit der Strände zu bewahren.
19. Spiaggia di Porto Pino
Der Strand von Porto Pino ist einer der schönsten Strände im Süden Sardiniens. Er liegt zwischen den Provinzen Cagliari und Carbonia, südöstlich des gleichnamigen Ortes. Mit einer Länge von vier Kilometern erstreckt er sich nach Südwesten und bietet einen Blick auf die Insel La Vacca, die 15 Kilometer von der Küste entfernt liegt. Markante Sanddünen umgeben den Strand, während in den nahegelegenen Lagunen, darunter das Stagno di Brebéis und das Stagno di Maestrale, beeindruckende rosa Flamingos zu beobachten sind. Der Strand ist gut ausgestattet mit Sonnenschirmen, Bars und Badeanstalten. Sportmöglichkeiten wie Surfen und Tauchen sind hier ebenfalls beliebt.
20. Spiaggia di Tuerredda
Standort: Località Tuerredda, 09019 Teulada, SU
An der Küste des Capo Spartivento gelegen, gehört der Strand von Tuerredda zweifellos zu den schönsten Sardiniens. Er liegt westlich von Perda Longa und in der Nähe des Strandes Su Giudeu und begeistert mit seiner atemberaubenden Natur. Durch seine geschützte Lage bleibt das Wasser oft ruhig. Der V-förmige Strand ist etwa 500 Meter lang und bietet einen schönen Blick auf die Insel Tuerredda, die nur 150 Meter von der Küste entfernt liegt. In der Ferne sind die Landzungen von Capo Malfatano und der Wachturm Torre di Capo Malfatano aus dem 16. Jahrhundert zu sehen.
21. Spiaggia di Chia Sa Colonia
Der Strand von Chia ist bekannt für seinen pfirsichfarbenen Sand und das türkisblaue Wasser, das sanft an die Küste rollt. Hinter dem Strand befindet sich eine Lagune, die als Lebensraum für Flamingos dient. Mit etwas Glück kann man sogar Delfine in der Nähe der Küste entdecken. In der Umgebung steht die Torre di Chia, ein historischer Wachturm, von dem aus man eine beeindruckende Aussicht genießen und großartige Fotos machen kann.
22. Spiaggia Su Giudeu
Standort: Su Giudeu Beach, 09010 Domus de Maria, Cagliari
Su Giudeu ist ein weitläufiger Sandstrand nur wenige Kilometer vom Zentrum von Chia entfernt, der von bis zu 20 Meter hohen Dünen umgeben ist. Eine Felsklippe trennt ihn vom benachbarten Strand S’Aqua Durci, mit dem er oft verwechselt wird. Namensgeber des Strandes ist eine kleine Felseninsel, die nur wenige Meter vom Ufer entfernt liegt. Sie kann problemlos schwimmend oder sogar zu Fuß bei Ebbe erreicht werden. Trotz seines wilden Erscheinungsbildes ist Su Giudeu leicht zugänglich und bietet zahlreiche Annehmlichkeiten.
23. Punta Molentis
Standort: Punta Molentis, Villasimius, SU
Punta Molentis ist eine wunderschöne weiße Sandbucht, die von zwei Seiten vom Meer umspült wird und von einem felsigen Kap im Norden sowie bewachsenen Felsen im Süden eingerahmt ist. Sie liegt in der Gemeinde Villasimius und gehört zum Meeresnaturschutzgebiet Capo Carbonara. Die beeindruckende Landschaft und das kristallklare Wasser ziehen im Sommer viele Touristen an. Aufgrund der hohen Besucherzahlen gibt es jedoch eine tägliche Begrenzung für den Zugang zur Bucht – es lohnt sich also, frühzeitig zu kommen, um einen Platz in diesem kleinen Paradies zu sichern.
24. Spiaggia di Porto Giunco
Ein weiterer traumhafter Strand in Villasimius ist Porto Giunco, ebenfalls Teil des Meeresnaturschutzgebiets Capo Carbonara. Der Strand zeichnet sich durch seinen weichen, hellen Sand und das glasklare, azurblaue Wasser aus. Hinter ihm erstreckt sich eine üppige mediterrane Vegetation. Er wird auch „Strand der zwei Meere“ genannt, da sich hinter ihm eine große Lagune befindet. Porto Giunco ist leicht mit dem Auto erreichbar und verfügt über eine umfassende Infrastruktur. Dank des flachen Wassers ist der Strand besonders für Familien mit kleinen Kindern geeignet.
25. Spiaggia di Solanas
Solanas ist ein Badeort, der nur 15 Kilometer von Villasimius und 40 Kilometer von Cagliari entfernt liegt. Der gleichnamige Strand ist ein langer Sandstrand, der von zwei Landzungen umschlossen wird. Die östliche Landzunge ist Capo Boi, auf dem eine alte Wachturmruine steht. Ein Wanderweg führt dorthin und bietet herrliche Ausblicke auf die Küste. Hier beginnt auch das Meeresnaturschutzgebiet Capo Carbonara, das für seine außergewöhnliche Wasserqualität bekannt ist. Die Spiaggia di Solanas vereint Natur und Komfort: Sie ist leicht zugänglich und mit allen notwendigen Einrichtungen ausgestattet. Wer mehr Ruhe sucht, kann sich etwas abseits des Haupteingangs niederlassen.
Unser Geheimtipp: Oasi Su Barone (Orosei, NU)
Etwa 5 km langer Sandstrand, der eine ausgedehnte Feuchtzone hinter den Dünen umfasst, die reich an Vogelarten ist. Ein weitläufiger künstlicher Pinienwald, der sich direkt hinter den Dünen erstreckt und zwischen dem Strand und der Lagune liegt, vervollständigt die unberührte Landschaft eines der schönsten Küstengebiete Sardiniens und des Mittelmeers.
Su Barone ist ideal für alle, die einen freien Strand genießen möchten, aber es gibt auch Annehmlichkeiten: ein Strandbad, in dem man Liegen und Sonnenschirme mieten kann, sowie Strandbars. Familien schätzen den Strand besonders, auch wegen eines Abenteuerparks im Pinienwald, der sich harmonisch in die Umgebung einfügt und Kindern einen sicheren Spielbereich bietet.
Hinter dem Pinienwald erstreckt sich das vom Cedrino-Fluss gespeiste Feuchtgebiet, das auch die Lagune Su Petrosu - Avalè umfasst. Graureiher sind hier die Hauptbewohner, aber auch Kormorane, Blässhühner, Möwen, Teichhühner und Seidenreiher sind zu sehen. Je nach Jahreszeit gesellen sich zudem Enten, Stelzenläufer und Flamingos dazu. In den Brackwasserlagunen gedeihen zahlreiche Fischarten wie Aale, Goldbrassen, Meeräschen, Flundern und Wolfsbarsche, außerdem werden dort Muscheln und Schalentiere gezüchtet.
Quelle: sardegna.info/spiagge-sardegna/
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