Die Sommerzeit rückt näher und Millionen von Touristen machen sich auf den Weg zu ihren Urlaubszielen. Vor allem die Autobahnen werden stark befahren sein, nicht nur von Urlaubern, sondern auch von Dieben, die es auf Reisende abgesehen haben.
Auf den Autobahnen Europas lauern Kriminelle, die immer neue Methoden entwickeln, um Autofahrern ihre persönlichen Gegenstände zu stehlen – oft aus dem unbewacht abgestellten Fahrzeug. Hier sind fünf Betrugsmaschen, auf die man diesen Sommer besonders achten sollte.
Autobahn-Betrügereien: Auf diese Maschen sollte man achten
- Der Spiegel-Trick
In den letzten Jahren haben die Betrügereien gegenüber Autofahrern stark zugenommen. Die bekannteste Masche ist sicherlich der sogenannte Spiegel-Trick. Während man mit dem Auto vorbeifährt, wird ein kleiner Gegenstand – oft ein Ball – in Richtung der Tür geworfen, um ein Geräusch zu erzeugen, das einem Zusammenstoß mit dem Außenspiegel eines parkenden Autos ähnelt. Kurz darauf wird man von diesem Fahrzeug verfolgt, dessen Fahrer einen zum Anhalten auffordert, um den “Schaden” freundschaftlich – meist gegen eine Zahlung von etwa 100 Euro – zu regeln. In Wirklichkeit gab es keinen Zusammenstoß, der Spiegel war bereits vorher beschädigt. Auf Autobahnen oder Schnellstraßen kommen jedoch andere Tricks zum Einsatz, bei denen es vor allem darum geht, persönliche Gegenstände wie Geldbörsen, Handys, Sonnenbrillen oder Gepäckstücke aus dem Auto zu stehlen. - Die falsche Warnung
Ein verbreiteter Trick besteht darin, dem Fahrer mitzuteilen, dass etwas mit dem Fahrzeug nicht stimme. Diese Warnungen erfolgen oft in der Nähe von Raststätten, um das Opfer zum Anhalten zu bewegen. In dem Moment treten Komplizen auf den Plan. Sobald der Fahrer das Fahrzeug verlässt, werden Wertsachen aus dem Auto gestohlen. - Die vorgetäuschte Panne
Eine weitere häufige Methode ist das Vortäuschen einer Panne oder eines Problems auf der Autobahn. Dabei bittet man vorbeifahrende Autofahrer um Hilfe. Wenn der Fahrer anhält und aussteigt, nutzt ein Komplize die Gelegenheit, ins Auto einzudringen und persönliche Gegenstände zu stehlen. - Der “italienische Trick”
Ein weiterer Trick, der als „italienischer Betrug“ bekannt ist, besteht darin, an einem unbeaufsichtigt geparkten Fahrzeug einen Reifen zu entlüften. Wenn der Fahrer zurückkommt und den platten Reifen bemerkt, geht er von einer Panne aus und beginnt mit dem Reifenwechsel. Währenddessen nutzen die Diebe die Ablenkung aus, um ins Auto zu gelangen und Wertsachen zu entwenden. Grundsätzlich gilt: Wann immer man das Fahrzeug verlässt – aus welchem Grund auch immer –, sollte man es abschließen und persönliche Gegenstände sicher im Handschuhfach oder Kofferraum verstauen. - Die bestohlenen Diebe
Bei einer weiteren bekannten Masche nähern sich ein Mann oder eine Frau mit heruntergekommenem Erscheinungsbild Autofahrern auf einem Parkplatz. In perfektem Englisch erklären sie, dass sie und ihre Familie gerade von skrupellosen Dieben ausgeraubt wurden und nun ohne Geld im Ausland festsitzen. Sie bitten um etwas Geld, um wieder nach Hause fahren zu können. Natürlich sieht man das geliehene Geld nie wieder.
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