Italienische Mode prägt seit Jahrzehnten, wie wir uns „gut“ anziehen: lässig-elegant, superb verarbeitet, mit klarer Haltung. Hier der zweite Teil einer kuratierter Überblick über die prägendsten italienischen Designer:innen – mit kompaktem Lebensabriss, typischen Codes und direkten Shop-Links.
Moschino (Franco Moschino) – Witz, Pop & Ironie
Seit 1983 steht Moschino für pointierte Mode mit Augenzwinkern – vom „Expensive Jacket“ bis zu Pop-Kultur-Zitaten.
Typisch: Logos, Humor, Statement-Accessoires.
Shop: moschino.com.
Brunello Cucinelli – Humanistische Cashmere-Romantik
Aus dem umbrischen Dorf Solomeo schuf Cucinelli ein leises Luxus-Universum mit perfekt verarbeiteten Neutraltönen; berühmt für seine „humanistische“ Unternehmensphilosophie.
Typisch: Monochrome Cashmere-Layer, entspannte Tailoring-Sets.
Shop: brunellocucinelli.com.
Fendi (Fendi-Familie) – römische Pelz- & Lederkompetenz, die „Baguette“
Gegründet 1925 in Rom; Silvia Venturini Fendi entwarf 1997 die Kult-Tasche Baguette. Heute prägen Lederwaren und Ready-to-Wear das Bild.
Typisch: FF-Logo, Peekaboo & Baguette Bags.
Shop: fendi.com.
Roberto Cavalli – Animalprints & Jet-Set-Glam
Cavalli († 2024) machte Wildleder-Patchwork, Laser-Prints und Animal-Motive salonfähig – pure 2000er-Glamour-Energie.
Typisch: Tiger-/Leopard-Prints, drapierte Seidenkleider.
Shop: robertocavalli.com.
Elsa Schiaparelli – die surrealistische Pionierin
Die Römerin revolutionierte in Paris die Couture der 1930er mit „Shocking Pink“ und Künstler-Kollaborationen (Dalí, Cocteau). Das Haus ist heute wieder aktiv – inklusive E-Shop.
Typisch: Surreal-Accessoires (Auge, Schloss, Metermaß), Couture-Statements.
Shop: schiaparelli.com.
Gianfranco Ferré — der „Architekt der Mode“
Als gelernter Architekt berühmt für klare, konstruktive Linien und das perfekte weiße Hemd. 1989–1996 Kreativdirektor bei Christian Dior, parallel eigenes Label.
Typisch: Skulpturale Silhouetten, architektonische Präzision, luxuriöse Stoffe.
Shop/Infos: Archiv & Marke: gianfrancoferre.com · Dior aktuell: dior.com
Alberta Ferretti — feminine Leichtigkeit & Chiffon
Gründete 1981 ihr Label (innerhalb der Aeffe-Gruppe). Berühmt für ätherische Abendroben, sanfte Drapierungen und eine romantische, dennoch moderne Handschrift – ein roter-Teppich-Liebling. Typisch: Fließende Chiffonkleider, pastellige Töne, zarte Stickereien.
Shop: albertaferretti.com
Elisabetta Franchi — zeitgenössische Glamour-Silhouette
Start als Designerin Ende der 1990er; baute ein Label rund um figurbetonte, elegante Stücke mit starkem Markenprofil auf. Engagiert sich u. a. für Tierwohl-Projekte.
Typisch: Taillenbetonte Kleider, Ketten-Details, sexy-chic Powerlooks.
Shop: elisabettafranchi.com
Riccardo Tisci — Dark Romanticism & Street-Luxe
Prägte Givenchy (2005–2017) mit gotischer Romantik und Sportswear-Einflüssen, führte Burberry (2018–2022) in eine streetigere, logo-starke Phase; Kollaborationen u. a. mit Nike.
Typisch: Schwarze Spitze, starke Tailoring-Kontraste, Sneaker-Kapseln.
Shop (Häuser): givenchy.com · burberry.com
Sergio Rossi — der Maestro des italienischen Stilettos
Seit den 1950ern Inbegriff eleganter Damenschuhe aus San Mauro Pascoli. Berühmt für perfekte Leisten, präzise Proportionen und Abendsandalen mit Glam-Faktor.
Typisch: Verfeinerte Pointy-Pumps, elegante High-Heels, edle Materialien.
Shop: sergiorossi.com
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