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Mar 25, 2025

7 online Betrügereien, die Reisende nach (nicht nur) Italien treffen, und wie man sich dagegen schützt

Für einige bedeutet Reisen Erkundung, für andere einfach nur Entspannung. Leider ist die Tourismusbranche – wie alle Bereiche mit großen wirtschaftlichen Interessen – auch ein fruchtbarer Boden für verschiedene Arten von Betrügereien. Im Jahr 2023 wurden mehr als 1,8 Millionen Touristen während ihres Urlaubs oder bei der Buchung Opfer von Betrügereien, mit geschätzten Verlusten von fast 650 Millionen Euro.

Angesichts dieser Zahlen ist es wichtig, über die gängigsten Betrugsmethoden informiert zu sein. Nur so kann man sich wirksam schützen und unangenehme Überraschungen vermeiden.

1 – Falsche Webseiten

Heutzutage organisieren Touristen ihre Reisen viel häufiger online als über ein physisches Reisebüro. Aus diesem Grund gehört die Erstellung gefälschter Websites zu den am häufigsten verwendeten Betrugsmaschen. Laut einer aktuellen Untersuchung wurden im Jahr 2023 mehr als 100.000 Touristen online betrogen, mit Verlusten in Höhe von mehreren Dutzend Millionen Euro.

Diese Websites ahmen seriöse Plattformen täuschend echt nach, bieten jedoch extrem günstige Flüge, Hotels oder Urlaubspakete an, die in Wirklichkeit gar nicht existieren. Wie kann man sich davor schützen? Zunächst sollte man immer überprüfen, ob die Webadresse mit „HTTPS://“ beginnt. Außerdem lohnt es sich, Online-Bewertungen zu suchen, um sicherzustellen, dass die Plattform einen guten Ruf hat.

2 – Buchungen für nicht existierende Unterkünfte

Betrüger nutzen den Erfolg von Kurzzeitvermietungsplattformen, die besonders für Urlaubsreisen beliebt sind, wie Airbnb, und bieten Unterkünfte oder Ferienhäuser an, die es gar nicht gibt. Laut Idealista hat die steigende Nachfrage nach Ferienunterkünften zu einem Anstieg von Betrügereien mit nicht existierenden Objekten geführt. Besonders häufig treten solche Fälle in den bei Touristen beliebtesten italienischen Städten auf, darunter Rom, Florenz und Venedig.

Wir empfehlen, Zahlungen ausschließlich über offizielle Plattformen abzuwickeln und direkte Überweisungen oder andere nicht nachverfolgbare und nicht geschützte Zahlungsmethoden zu vermeiden.

3 – Smishing- und Phishing-Angriffe

Betrügereien durch Smishing und Phishing nehmen rasant zu. Kurz gesagt, nutzen diese Betrugsmaschen gezielt manipulierte SMS und E-Mails, um Reisende zu täuschen, wobei sich die Betrüger als Fluggesellschaften oder Buchungsplattformen ausgeben. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Smishing-Angriffe im Vergleich zum Vorjahr um 196 %.

Diese Nachrichten verleiten Opfer dazu, auf schädliche Links zu klicken, die entweder persönliche Daten stehlen oder den Download von Viren und Malware auslösen.

4 – Kostenloses WLAN

Touristen suchen oft nach kostenlosem WLAN in Flughäfen, Cafés oder anderen öffentlichen Orten. Doch einige dieser Hotspots sind nichts anderes als Fallen, um private Informationen zu stehlen. Wer sich mit einem ungeschützten Netzwerk verbindet, riskiert, dass Hacker Passwörter und andere sensible Daten abfangen.

Um sich zu schützen, empfiehlt es sich, ein VPN zu nutzen. Virtuelle private Netzwerke verschlüsseln nicht nur die Daten, sondern bieten oft zusätzliche Sicherheitsfunktionen (z. B. eine dedizierte IP-Adresse), die das Risiko von Phishing-Angriffen verringern.

5 – Verkauf gefälschter Tickets

Gefälschte Tickets für Sehenswürdigkeiten oder öffentliche Verkehrsmittel sind eine weitere weit verbreitete Betrugsmasche. Laut einem Artikel der Zeitung Il Sole 24 Ore wurden zahlreiche Fälle gemeldet, in denen Touristen von nicht autorisierten Verkäufern gefälschte Tickets gekauft und dabei innerhalb von Sekunden Hunderte von Euro verloren haben.

Auch hier gilt: Tickets am besten nur bei offiziellen Verkaufsstellen oder auf den Websites der tatsächlichen Anbieter kaufen.

6 – „Freundliche“ Betrüger

Viele Straßenbetrügereien beginnen mit einer freundlichen Annäherung durch eine scheinbar hilfsbereite Person vor Ort. Diese gibt vor, dem orientierungslosen Touristen helfen zu wollen, führt ihn aber oft in Geschäfte oder Restaurants, wo er gezwungen wird, überteuerte Produkte zu kaufen.

Um solche Probleme zu vermeiden, ist es ratsam, äußerst vorsichtig zu sein und Informationen aus verlässlichen Quellen zu überprüfen.

7 – „Kostenlose Gewinnspielreisen“

Diese Betrugsmasche basiert auf Nachrichten, die den Empfänger darüber informieren, dass er eine kostenlose Reise oder einen Gratisflug gewonnen hat. Fast immer wird jedoch eine Vorauszahlung gefordert, um den „Preis“ einzulösen. Natürlich handelt es sich um erfundene Gewinne, und jede geleistete Zahlung ist unwiederbringlich verloren.

Selbst wenn die winzige Chance auf ein echtes Angebot besteht, ist es besser, solche Nachrichten zu ignorieren oder als Spam zu markieren.

Wie kann man sich schützen?

Prävention ist der Schlüssel, um nicht Opfer dieser Betrügereien zu werden. Hier sind einige Maßnahmen zum Schutz:
• Eine VPN nutzen: Virtuelle private Netzwerke mit erweiterten Funktionen wie Anti-Phishing-Schutz und dedizierter IP helfen, übertragene Daten zu sichern und das Risiko von Hacking zu minimieren.
• Die Echtheit von Webseiten überprüfen: Achte darauf, dass die URL mit „HTTPS://“ beginnt und die Website keine Schreib- oder Grammatikfehler aufweist.
• Keine verdächtigen Links anklicken: Vermeide Links in SMS oder E-Mails von unbekannten oder unseriösen Absendern.
• Nur sichere Zahlungsmethoden nutzen: Zahlungen sollten ausschließlich über die offiziellen Systeme der Reiseplattformen erfolgen.
• Kostenlose WLAN-Netzwerke meiden: Verbinde dich nur mit sicheren Netzwerken und vermeide, wenn möglich, sensible Transaktionen über öffentliche WLAN-Hotspots.

Quelle: qualitytravel.it


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